Es war endlich so weit der 9. März 2011. Ich weiß nicht mehr wann ich aufgetanden bin, aber es müsste so gegen 6:00 Uhr gewesen sein. Dann ging es erstmal zum Dennys zum Frühstück um gut für den Tag gerüstet zu sein. Die Kellnerin hat mich schon mit folgenden Worten begrüßt: “Man your quite awake!” Und in der Tat war ich hellwach. Nach dem Frühstück wollte ich mir dann das Weather Briefing per Telefon holen und dann gings los. Leider nur ging das Telefon ausgerechnet heute nicht. Also war ich ersteinmal kurz geschockt. Abwarten und das Briefing erst in der Flugschule holen wollte ich nicht, da sonst der Prüfer warten müsste und das vielleicht keinen so guten Eindruck gemacht hätte. Also habe ich mir ersteinmal alle möglichen Informationen aus dem Internet geholt und dann habe ich eben per Handy angerufen. Auch wenn die Nummer eigentlich kostenlos ist, meine Handyrechnung in Deutschland hat natürlich etwas anderes nach den 20 Minuten Briefing gesagt, bei dem natürlich auch noch bei der netten Dame am anderen Ende der PC abgestürzt ist. Dann konnte ich endlich aufbrechen, denn die Zeit wurde langsam knapp, auch wenn ich mehr als genug eingeplant hatte. Auf dem Weg war dann auch noch ein Unfall an einer Kreuzung, was für Stau gesorgt hat. Dann habe ich noch einen kurzen Umweg genommen und Donuts eingekauft, denn am Prüfungstag nimmt jeder etwas zu essen mit und scheinbar habe ich die richtigen Donuts ausgewählt, in der Flugschule angekommen hat mein Prüfer gleich zugeschlagen
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Dann ging es auch schon los die Prüfung besteht aus einer mündlichen Theorieprüfung und dem praktischen Checkride. Die mündliche Theorieprüfung war kein größeres Problem, es wurden Fragen zu so ziemlich allen Themenbereichen gestellt, aber besonders zum Thema Lufträume. Dann ging es los mit dem praktischen Flug. Noch einmal das Wetter checken, ok heute war nicht das beste Wester, starke Winde und den geplanten Flug nach Albany hätte man auch nicht durchgeführt, da viele Gewitter in diese Richtung zogen, aber lokal war das Wetter ok und so habe ich das dann auch meinem Prüfer gesagt und das ganze war ok. Also sind wir abgeflogen und haben zunächst die ersten paar Checkpoints auf dem geplanten Flug abgeflogen und anschließend hat mein Prüfer eine Nachricht von seiner Frau bekommen, die gefragt hat ob wir sie an einem anderen Flughafen abholen könnten und mitnehmen würden. Das ganze war natürlich Teil der Prüfung, denn damit wird geprüft ob man im Flug eine “Diversion” Umplanung durchführen kann. Also musste ich zunächst den neuen Kurs bestimmen und berechnen wie lange wir brauchen würden, wie viel Treibstoff wir brauchen würde und wie weit das ganze war. Nachdem das erfolgrech absolviert wurde, haben wir die Maneuver wie z.B. Stalls und Emergencies durchgeführt und dann ging es zurück nach St. Augstine. Dort musste ich verschiedene Arten von Landungen absolvieren, doch die Winde waren mittlerweile sehr stark. Also war noch einmal volle Konzentration gefordert, aber es ging alles gut also galt es nur noch zurück zu rollen und das Flugzeug sicher abzustellen und zu parken. Naja das wars ich hab bestanden 
Am Abend habe ich mich dann mit einem New York Steak belohnt und dann gings wieder zum Hotel, wo auf dem Weg wieder an der selben Kreuzung ein weiterer schwerer Unfall war. Ich war überglücklich und nur froh das mir hier in den letzten paar Wochen nie jemand ins Auto gefahren ist. Die letzten paar Tage habe ich dann noch in St. Augustine am Strand verbracht, dann ging es zu den Busch Gardens in Tampa (ein toller Vergnügungspark mit Achterbahnen, aber auch für die ganze Familie) und abschließend wieder nach Miami, wo ich noch einen letzten Flug absolvierte, aber der Bericht dazu folgt in einem weitern Bericht.